Rote Ampel überfahren? Auf die Sekunde kommt es an.
Beim Rotlichtverstoß entscheidet oft eine einzige Sekunde über Fahrverbot oder nicht. Prüfen Sie die Folgen – und ob die Messung wirklich trägt.
Beim Rotlichtverstoß wird zwischen dem einfachen (Ampel kürzer als eine Sekunde rot) und dem qualifizierten Verstoß (länger als eine Sekunde rot) unterschieden. Der Unterschied ist erheblich: vom Verwarnungsgeld bis zu 200 €, 2 Punkten und einem Monat Fahrverbot.
Ob Ihnen ein Fahrverbot droht, ordnet der Fahrverbotsrechner ein. Prüfen Sie zudem mit dem Punkte-Rechner, wie sich zwei zusätzliche Punkte auf Ihren Stand auswirken.
Typische Angriffspunkte beim Einspruch
- Gelbphase zu kurz geschaltet (Signalzeitenplan prüfen)
- Induktionsschleife oder Kamera fehlerhaft ausgelöst
- Kein Nachweis, dass die Ampel wirklich länger als 1 Sekunde rot war
- Zuordnung des Fahrzeugs auf dem Beweisfoto unklar
Häufige Fragen
Was ist ein qualifizierter Rotlichtverstoß?
Wenn die Ampel beim Überfahren bereits länger als eine Sekunde Rot zeigte. Das kostet 200 €, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot – deutlich mehr als der einfache Rotlichtverstoß.
Zählt es, wenn ich in der Kreuzung stehen blieb?
Nicht jedes Überfahren ist ein voller Rotlichtverstoß. Halten Sie nach Überfahren der Haltlinie an, kann eine mildere Bewertung in Betracht kommen – das ist ein prüfenswerter Punkt.
Lohnt sich hier der Einspruch?
Gerade beim qualifizierten Rotlichtverstoß mit Fahrverbot oft ja: Die Sekundengrenze und die Gelbphase sind häufige Angriffspunkte.
Bescheid erhalten? Lassen Sie ihn kostenlos vom Anwalt prüfen.
Der Rechner ordnet die Rechtslage ein. Ob sich der Einspruch in Ihrem Fall wirklich lohnt, zeigt die kostenlose anwaltliche Erstprüfung – unverbindlich und ohne Kostenrisiko bei bestehender Rechtsschutzversicherung.